DIE SUCHT ZU SEHEN. Der Grisebach Podcast

DIE SUCHT ZU SEHEN. Der Grisebach Podcast

Der GRISEBACH-Podcast mit Rebecca Casati

64 - Rebecca Raue und DIE SUCHT ZU SEHEN

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Willkommen bei Die Sucht zu SEHEN, dem Grisebach- Podcast. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen, die etwas in der Kunst – oder über sie – zu sagen haben. Diese Woche zu Gast ist die Berliner Malerin Rebecca Raue. Studiert hat sie bei Georg Baselitz und Rebecca Horn, sie ist außerdem die Tochter zweier Juristen, die eine bedeutende Rolle in der Berliner Kunstszene einnehmen. Ihre Eltern haben Rebecca von klein auf mit Kunst vertraut gemacht. In der Familienvilla gingen Künstler ein und aus, überall hing, lag oder stand Kunst – und dann waren da natürlich noch die ausführlichen väterlichen Vorträge in den Museen dieser Welt, die Rebecca allerdings erst mit der Zeit zu schätzen lernte.
Nun will sie etwas von dem, was ihr ganz selbstverständlich zuteil wurde, zurückgeben. In einem weitläufigen Haus in Berlins Mitte veranstaltet sie Ausstellungen, Führungen und Workshops speziell für Kinder, die bisher wenig oder gar keinen Kontakt mit Kunst hatten. »Ephra« heißt ihre ziemlich einzigartige Initiative, für die Rebecca sich große Namen wie Olafur Eliasson oder Jeppe Hein an Bord geholt hat. Wie sie auf das Ganze kam, erzählt sie uns jetzt. Herzlich willkommen in Folge 64 von Die Sucht zu SEHEN – liebe Rebecca Raue!

63 - Wolfgang Mecklenburg und DIE SUCHT ZU SEHEN

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Herzlich willkommen in Folge 63 von Die Sucht zu SEHEN, dem Grisebach-Podcast. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen, die etwas in der Kunst - oder über sie - zu sagen haben.

Heute haben wir den Kunstbegriff mal etwas erweitert. So wie es Kunstsammler gibt, so gibt es auch Sammler von Handschriften, sogenannten Autografen: Briefe, Unterschriften, Notizen, Schmierereien. Je bedeutender ihr Uhrheber war, desto höher der Betrag, den sie auf Auktionen erzielen. Der kann im Falle von einem Wolfgang Amadeus Mozart schon mal bei 130 000 Euro liegen. Und genau darin besteht das Geschäft unseres heutigen Gastes, Wolfgang Mecklenburg. Bereits in der 4 Generation führt er das Berliner Unternehmen »Stargardt«, das sich auf den Handel mit Autografen spezialisiert hat. Welcher Art Mensch Autografen sammelt und welche Schrift selbst einen erfahrenen Händler wie ihn andächtig werden lässt, das erzählt er uns jetzt. Herzlich willkommen bei Die Sucht zu SEHEN, lieber Wolfgang Mecklenburg.

62 - Leiko Ikemura und DIE SUCHT ZU SEHEN

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Herzlich willkommen bei die Sucht zu SEHEN, dem Grisebach-Podcast. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen, die etwas in der Kunst - oder über sie - zu sagen haben. Diese Woche zu Gast ist Leiko Ikemura. Als ganz junge Frau hat sie ihre Heimat Japan verlassen, um draußen in der Welt Kunst zu machen. Viele Länder und vier Jahrzehnte später ist sie eine weltweit operierende bildende Künstlerin, hat über zwanzig Jahre als Professorin an der UdK gearbeitet - und gerade eine Ausstellung in Berlin, die die Kritik und Besucher gleichermaßen entzückt: »Witty Witches« heißt sie, also geistreiche Hexen, gleich wird sie uns erzählen, was die mit ihr und ihrem Leben zu tun haben. Herzlich willkommen bei die Sucht zu SEHEN – liebe Leiko Ikemura!

61 - Sonja Heiss und die SUCHT ZU SEHEN

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Herzlich willkommen bei Die Sucht zu SEHEN, dem GrisebachPodcast. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit menschen, die etwas in der Kunst - oder über sie - zu sagen haben. Diese Woche zu Gast ist die Regisseurin und Autorin Sonja Heiss. Was Sonja anpackt, gelingt. Ihre Bücher werden Bestseller. Ihre Filme werden zur Berlinale eingeladen, mit Preisen bedacht und allerorten geliebt und gelobt. Ihr neuer ist gerade erst vor ein paar Tagen im Kino angelaufen. Er heißt: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war, eine Adaption des gleichnamigen Bestsellers von Joachim Meyerhoff. Und auch dieser Film ist, wie sollte es anders sein, mal wieder ein großer Wurf: menschlich, komisch, klug, unterhaltsam und berührend.
Über die Kunst, Tragisches mit leichter Hand und Alltägliches emotional zu erzählen, erzählt sie uns jetzt. Herzlich willkommen bei Die Sucht zu SEHEN – liebe Sonja Heiss!

60 - Christina Landbrecht und DIE SUCHT ZU SEHEN

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Herzlich willkommen bei Die Sucht zu SEHEN, dem Grisebach-Podcast. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen, die etwas in der Kunst – oder über sie – zu sagen haben. Diese Woche zu Gast ist Christina Landbrecht. Die Kuratorin und Kunsthistorikerin lebt in Berlin. Nach Stationen in der Berlinischen Galerie, wo sie Ausstellungen von Künstler*innen wie Nan Goldin oder Boris Mikhailov organisierte, übernahm sie im März 2018 eine weitere spannende Position: Sie leitet nämlich den Bereich Kunst in der Stiftung von Schering, jenem traditionellen Berliner Pharmaunternehmen, in dem Kunst schon lange eine große Rolle gespielt hat.
Mittlerweile gehört Schering zum Bayer-Konzern, aber die Stiftung floriert und gedeiht nach wie vor eigenständig, initiiert Projekte an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaften und verfügt darüber hinaus über einen eigenen Ausstellungsraum. Dort werden jährlich zwei Ausstellungen gezeigt, sieben davon hat Landbrecht bereits kuratiert, von nationalen und internationalen Künstler*innen wie Sissel Tolaas, Zheng Bo oder Jenna Sutela.
Jetzt im Februar kommt außerdem ein Teil der großen Schering-Kunstsammlung unter den Hammer. Es gibt also viel zu besprechen mit ihr, wir sagen herzlich willkommen in Folge 60 von Die Sucht zu SEHEN: liebe Christina Landbrecht!

59 - Philipp Hübl und DIE SUCHT ZU SEHEN

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Herzlich willkommen bei Die Sucht zu SEHEN, dem Grisebach-Podcast. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen, die etwas in der Kunst – oder über sie – zu sagen haben. Heute zu Gast ist Philipp Hübl. Der gebürtige Hannoveraner hat Philosophie und Sprachwissenschaft in Berlin, Berkeley, New York und Oxford studiert. Mittlerweile ist er Gastprofessor für Philosophie und Kulturwissenschaft an der Universität der Künste Berlin. Außerdem ist er Autor von Bestsellern wie »Die aufgeregte Gesellschaft« oder »Folge dem weißen Kaninchen«, in denen er auch immer wieder über das Thema Kunst reflektiert. Das Vergnügen an Kunst: Wie ist das überhaupt in uns entstanden? Welche Künstler werden warum erfolgreich? Und warum bezeichnen Künstler ihre Arbeiten so ungern als »schön«?
Er wird es uns alles gleich beantworten, in Folge 59 von »Die Sucht zu SEHEN«, herzlich willkommen, lieber Philipp Hübl!

58 - Daniel von Schacky und DIE SUCHT ZU SEHEN

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Als Daniel von Schacky neun Jahre alt war, gab sein Stiefvater ihm 500 DM; die waren allein für den Erwerb von Kunst bestimmt. Was von Schacky sich davon kaufte, weiß er heute gar nicht mehr so genau. Aber das Ziel war trotzdem erreicht, der Funke in ihm war gezündet. Er entwickelte eine besondere Vorliebe für Gerhard Richter, Sigmar Polke, Robert Rauschenberg sowie die Klassische Moderne, ging für zehn Jahre in die USA, arbeitete als Galerist, Auktionator und Kunstberater. Bis irgendwann erneut sein Vater auf ihn zukam. Bei dem handelt es sich nämlich um den Grisebach-Gründer Bernd Schultz. Und der machte nun den Weg frei für Daniel von Schacky als seinen Nachfolger. Gemeinsam mit Diandra Donecker hat von Schacky in diesem noch jungen Jahr die Grisebach-Leitung übernommen. Was die beiden im Duo vorhaben und wie sie sich die Zukunft von Grisebach vorstellen, erzählt er uns jetzt, in der 58. Folge von Die Sucht zu SEHEN. Wir sagen herzlich willkommen, lieber Daniel von Schacky!

57 Young Kim und DIE SUCHT ZU SEHEN

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Willkommen in der 57. Folge von »Die Sucht zu SEHEN«, dem Grisebach-Podcast. Alle zwei Wochen interviewen wir hier Menschen, die etwas in der Kunst – oder über sie – zu sagen haben. Heute zu Gast ist die Autorin und Kunstberaterin Young Kim. Ihre Vita klingt, wie Märchen in Zeiten der Globalisierung klingen. Youngs Eltern sind aus Korea nach New York eingewandert. Young wuchs in Long Island auf, studierte ein Jahr lang Rechtswissenschaften in Yale und ging dann nach Paris, um Mode zu studieren.
Auf einer Party lernte sie Malcolm McLaren kennen. McLaren gilt bekanntlich als Pate des Punk, war Künstler und Manager der »Sex Pistols«. Dementsprechend gewaltig ist bis heute sein Einfluss auf die Kunst und die Popkultur. Young hat gerade ein Buch veröffentlicht, das von ihrer langjährigen Beziehung zu McLaren handelt. Und von einer Affäre, die sie später mit einem anderen einflussreichen Mann hatte; nämlich dem Autor Richard Hell. So heißt ihr Buch auch »A Year on Earth with Mr. Hell«. Es ist, soviel sei verraten, erotisch höchst explizit und auch sonst sehr unterhaltsam… Young spricht Englisch, und so wird auch dieses Gespräch auf Englisch stattfinden, wir sagen herzlich willkommen, liebe Young Kim!

56 Oliver Kase und DIE SUCHT ZU SEHEN

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Herzlich willkommen bei Die Sucht zu SEHEN, dem Grisebach-Podcast. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen, die etwas in der Kunst – oder über sie – zu sagen haben. Unser heutiger Gast ist Dr. Oliver Kase. Seine Visitenkarte muss sehr, sehr groß sein, er ist nämlich, Achtung: Stellvertretender Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Sammlungsdirektor für die Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne in München, Sammlungsleiter Klassische Moderne sowie Referent für das Max Beckmann Archiv.
Mit letzterem, also Max Beckmann, beschäftigt Kase sich dieser Tage sogar besonders eingehend; denn am 25.11. startet eine große, von ihm mitkuratierte Beckmann-Ausstellung in der Pinakothek der Moderne.
Überhaupt stehen die kommenden Wochen im Zeichen dieses vielleicht sogar wichtigsten Künstlers des 20. Jahrhunderts: Bei Grisebach wird am 1.Dezember das »Selbstbildnis gelb-rosa« versteigert. Eine veritable Sensation, ist es doch eines der wenigen Selbstporträts von Beckmann, die sich überhaupt noch in Privatbesitz befinden; erwartet wird der höchste Preis, den je ein Bild in Deutschland erzielt hat.
Es gibt, mit anderen Worten, kaum jemanden, der uns derzeit die Bedeutung dieses Künstlers und seiner Werke besser erläutern könnte als unser heutiger Gast, herzlich willkommen in Folge 56 von Die Sucht zu SEHEN, lieber Oliver Kase!

55 Matthias Arndt und DIE SUCHT ZU SEHEN

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Herzlich willkommen bei Die Sucht zu SEHEN, dem Grisebach-Podcast. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen, die etwas in der Kunst oder über sie zu sagen haben.
Diese Woche zu Gast ist Matthias Arndt. Der gebürtige Frankfurter arbeitet seit über dreißig Jahren im Kunstbetrieb. Lange Zeit war er Galerist, seit einigen Jahren ist er erfolgreich mit seiner Agentur A3. Dort vertritt er Künstler, sprich: Er hält ihnen den Rücken frei, indem er ihre Verträge aushandelt, Ausstellungen organisiert, oder ein Auge auf ihre pünktliche und faire Bezahlung hat. Sein Modell ist im Kunstbetrieb eine Novität, in anderen Branchen wird schon länger so gearbeitet, in Hollywood zum Beispiel oder im Spitzensport, und an deren Strukturen hat Matthias Arndt sich auch orientiert. Und als wäre das alles nicht schon spannend genug, unterhält Arndt drei Wohnsitze, eine Kunstsammlung, eine Stiftung, berät Firmen und Museen. Es ist ein ziemlich bewegtes Leben zwischen Athen, Australien und Berlin, das er da führt, wir freuen uns, dass er eine halbe Stunde Zeit hatte, uns davon zu erzählen. Herzlich willkommen in Folge 55 von Die Sucht zu SEHEN, lieber Matthias Arndt!

Über diesen Podcast

Grisebach fühlt sich neben dem klassischen Kunsthandel mit Bildern stets auch dem Auftrag verpflichtet, Kultur zu vermitteln und Diskurse zu fördern. Es dreht sich hier nicht ausschließlich um die Kunst an sich, sondern immer auch um die Geschichten dahinter.

Und genau damit befasst sich der neue Grisebach Podcast.

Wir sprechen mit berühmten Malerinnen, Musikern und Autorinnen - und allen anderen, die etwas in oder über die Kunst zu sagen haben.

Es wird um die Bilder gehen, die unsere Leben prägen. Die uns inspirieren oder verfolgen. Die uns glücklich machen können oder andächtig. Solche, die im Museum hängen. Solche, die vor unserem geistigen Auge entstanden sind. Erinnerungen, Gemälde, Skizzen, Schnappschüsse, Plattencover, Gifs,– Hauptsache, sie haben uns anders auf die Welt sehen lassen.

Credits
Redaktion und Moderation: Rebecca Casati
Schnitt: Juliane Fritz
Titelmelodie: Dagobert
Cover: Selina Pavel

von und mit Rebecca Casati

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