DIE SUCHT ZU SEHEN. Der Grisebach Podcast

DIE SUCHT ZU SEHEN. Der Grisebach Podcast

Der GRISEBACH-Podcast mit Rebecca Casati

Transkript

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00:00:05: Es hat mich auch gelangt, weil das Kunstgeschichtsstudium mit den Dias in dunkler Wand und man hatte keinen Kontakt zu den Objekten.

00:00:12: Und man lernt eben... Das ist mein Glaube!

00:00:15: Man lernt das Sehen nur an den Original-Objekten.

00:00:22: Herzlich willkommen Folge hundred und dreißig von Diessoch zu sehen dem Grisebach Podcast.

00:00:27: Alle zwei Wochen sprechen wir hiermit Menschen die etwas in der Kunst oder über sie zu sagen haben.

00:00:32: Heute zu Gast ist Julietta Scharf.

00:00:35: Sie ist die Uhrenkelin von Otto Gerstenberg, einem erfolgreichen Versicherungsmanager der Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts in Berlin eine der bedeutendsten privaten Kunstsammlung Europas zusammentrug.

00:00:47: Daraus entwickelte sich in der mittlerweile vierten Generation Die Sammlung Scharf-Gerstenberg – ein Museum in Berlinscharlottenburg wo man neben Goya, Picasso, Max Ernst und Renoir vornehmlich surrealistische und fantastische Meisterwerke bewundern kann.

00:01:02: Julietta Scharf Die übrigens nebenbei mit ihrem Mann einen Reiterhof vor den Touren Berlins bewirtschaftet, ist die Vorsitzende und ergänzt die Sammlung immer wieder mit viel Kenntnis und Liebe zum Detail.

00:01:14: Wir freuen uns dass sie heute bei uns zu Gast ist und sagen herzlich willkommen bei der Sucht zusehen liebe Julietta Scharf!

00:01:21: Ja ich freue mich hier zu sein danke schön bin gespannt was Sie fragen

00:01:26: Liebe Vorschaf, wir sind heute an dem bisher heißesten Tag des Jahres.

00:01:31: Ein Juni-Freitag am wahrscheinlich angenehmsten Ort in ganz Berlin nämlich der Sammlung Scharfgerstenberg Wie man schon vom Namen hört.

00:01:39: haben Sie damit zu tun?

00:01:42: Nämlich

00:01:42: was.

00:01:43: Ich habe damit ganz viel zu tun weil die sammlung scharf gerstenberg hier ist eine Stiftung der sammlung meines vaters und diese stiftung Haben wir kurz vor dem tolle meine vaters Praktisch zusammengegründet auch mit meiner Mutter.

00:01:57: Das ist eine Stiftung, die aus Bildern besteht und diese Bilder sind seit dem Jahr hier in der Sammlung Schafgerstenberg zu sehen.

00:02:10: Genau weil es natürlich gleichzeitig ein Museum ist?

00:02:12: Es ist ein Museum genau.

00:02:14: aber diese Bilder, die hier als Stiftungen hängen, sind als Dauerleige habe konzipiert immer für zehn Jahre Und bis jetzt hat es immer eine schöne Verlängerung gegeben mit guten Konditionen.

00:02:29: Erzählen Sie uns, Frau Schaf, wie die Kunst in Ihre Familie kam und wann das passiert ist?

00:02:33: Ja,

00:02:34: das ist eine lange Geschichte, die ich versuche kurz zu fassen.

00:02:39: Mein Urgroßvater, er ist von seiner Armerherkunft völlig ... ohne Kunstbezug gewesen, soweit wir das recherchieren könnten.

00:02:53: Aber er war mathematisch hochbegabt.

00:02:55: offenbar hat die Victoria Versicherung gegründet ich kürze das mal ab in Berlin und hat dann angefangen Grafik zu sammeln.

00:03:07: Altmeister Grafik ging dann immer irgendwie ein bisschen weiter In der Bildgestaltung verkaufte ein bisschen spezialisierte sich auf Goja und hat immer weiter, weiter und weiter gesammelt.

00:03:19: Und sehr wenig verkauft eigentlich am Anfang schon!

00:03:23: Das Resultat ist eigentlich eine der größten... man nennt das immer so Impressionisten-Sammlung nicht nur Deutschlands gewesen.

00:03:33: Aber es war eine besondere Sammlung und damals schon war eben dieser Schwerpunkt auf Grafiksammeln auch ein bisschen abseitige Geschichten die nicht so waren aber eben auch große schöne Bilder.

00:03:45: Das war mein Urgroßvater.

00:03:47: Und wie ging es dann weiter?

00:03:49: Also er hat diese eine der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen des Anfang des zwanzigten Jahrhunderts besessen, dann irgendwann...

00:03:57: Ja genau!

00:03:58: Nun ist er ein Freund und Wegenosse Liebermann zwar, Max Liebermans auch zum selben Zeitpunkt gestorben, neunzehntsechsunddreißig das heißt er hat die Nazis noch mitgekriegt Aber die Kriege nicht mehr.

00:04:13: Glück gehabt!

00:04:15: Und es gibt eine Tochter-Margeräteschauf, die dann quasi das geerbt hat und im Erbfall eigentlich nur noch die Aufgabe hatte diese Kunstsammlung möglichst... Verlust frei über den Krieg zu bekommen.

00:04:31: Da gibt es abenteuerliche Geschichten, es gibt auch Verluste.

00:04:35: wichtig ist zu erwähnen dass ein großer Raubkunsttransport abging nach Moskau und nach Leningrad in St.

00:04:43: Petersburg und einen Großteil der wirklich großen Bilder nun seit dem Krieg in Moskauer und in St.-Petersburg ausgestellt sind Und wir auch versucht haben, das zurückzukriegen von der Familie ist aber ein aussichtsloses Unterfangen.

00:05:01: Was man sich vor allen Dingen jetzt unter der politischen Situation denken kann

00:05:05: wird immer aussichtsloser

00:05:07: es wird immer Aussichtloser.

00:05:08: Aber das positive war wer hat das wurde in den späten?

00:05:12: Neunzeigert neunziger jahren ausgedeckt und wir Haben als familie nicht davon gewusst dass die wieder überhaupt existieren.

00:05:19: und wir sind dann eingeladen worden.

00:05:20: so denen Eröffnung mit den ersten Ausstellungen und ich sehe wirklich noch meine Mutter Weinen.

00:05:27: Und mein Vater will den Tränen kämpfen, auch meinen Onkel war schon großartig.

00:05:33: Ganz schöne Erlebnisse obwohl es ja... wie soll man sagen geklaut ist.

00:05:38: Was zum Beispiel, was sind das für Werke?

00:05:40: Große Bilder von Goja, von Renoir ein ganz berühmtes Bild Plastola Concorde, was eines der berühmtesten Bilder ist die dort hängen und die so weit wir wissen eben auch an Schoah sind.

00:05:55: Ja und auch sehr viel Grafik, verschwunden Originalzeichnungen von Goja die nicht mal in der Literatur richtig aufgeführt waren.

00:06:04: Die sind wiedergekommen.

00:06:06: also ganz wunderbar!

00:06:09: Was war Otto Gerstenberg für einen Mann?

00:06:12: Das ahnen wir nur aus dem was wir nicht von ihm wissen.

00:06:17: mein Vater war sieben.

00:06:19: als er gestorben ist glaube ich ne sechstundzwanzig.

00:06:22: nee da war zehn.

00:06:24: Also viel erzählt hat er nicht.

00:06:26: Gassenberg muss ein sehr zurückgezogener Mann gewesen sein, ein sehr stiller Mann auch.

00:06:31: Er hat nicht in den damaligen Kunstkreisen wirklich agiert.

00:06:37: Er war ein ganz stiller Sammler, einen im besten Sinne Amateur.

00:06:44: Wir wissen wirklich nicht woher dieses Art von Kunstinteresse und dann eben auch die Kenntnis

00:06:50: kommt."

00:06:51: zum Beispiel Grafik derartig fundiert zu kaufen, weil das ist ja im Grunde schwieriger als ein Ölbild zu kaufen von dem jeder sagt oh wie wunderbar.

00:07:00: Grafik muss man einen Gefühl für haben und eigentlich nicht eigentlich sondern auch Kenntnisse.

00:07:05: Und er war seiner Firma der Victoria Versicherung sehr sehr verpflichtet hat aber eben auch und das ist eigentlich auch einer der wesentlichen Teile sehr viel Geld verdient Und damit konnte er dann eben auch die Sammlung vergrößern, die großen Bilder kaufen und so weiter mit großen Händlern agieren.

00:07:25: Aber es ist auch nicht viel gereist.

00:07:28: wir wissen das er mal in Paris war.

00:07:30: ansonsten hatte er seine Agenten

00:07:33: die ihn beraten haben?

00:07:34: Die rumgereist sind in Paris waren, die in Madrid waren.

00:07:38: Die ihm dann zugeschickt haben.

00:07:39: also das muss alles damals besser als die heutige Post geklappt haben.

00:07:43: Also es wurde... gibt's Regenverkehr hin und her aus den entlegensten Gegenden in Europa.

00:07:52: Und einer dieser Agenten war übrigens Heinrich Stahl der jetzt in Alarmunde war weil er Der Kölbebrunnen, weil Gräsebach verkauft worden ist.

00:08:03: und Heinrich Stahl war ein Mitarbeiter der Victoria Versicherung.

00:08:07: Und eben auch einen Agent, der selber sammelte aber für Otto Gerstenlar gesammelt hat.

00:08:14: Die Victoria-Versicherung ist die dann im Zuge des Krieges?

00:08:19: Ich könnte jetzt nicht genau sagen wie so was wirtschaftlich passiert, jedenfalls war ja alles den Bach runter.

00:08:26: Jedenfalls die Victoria ist wieder auferstanden und dadurch haben mein Vater und sein Bruder Aktienanteile geerbt.

00:08:35: Und mein Vater, soweit weiß ich das hat sie dann verkauft und hat da durch selber auch wieder durch die Victoria letztendlich seinen Vermögen aufbauen können.

00:08:48: Ich glaube es war nicht sehr viel aber Sie waren abgesichert.

00:08:52: Jetzt ist ja interessant.

00:08:53: Sie haben irgendwo gesagt, wie ein roter Faden zieht sich eben die liebe Faszination Sammlerwut, wie man es auch nennen will durch diese mittlerweile vier Generationen?

00:09:05: Ja also ich habe auch deswegen so viel über die Grafik erzählt oder über dieses kleinere Format sagen wir mal lieber weil sich das meine Großmutter, die das ja nur über den Krieg gerettet hat ehrlich gesagt.

00:09:20: Hingezogen hat zu meinem Vater, der nach dem und seinem Onkel auch in meinem Beriednis von meinem Vater... Der dann die Erbschaft mit thirty-seix Jahren angetreten hat und dann eben auch angefangen hat zu sammeln.

00:09:34: Erst glaube ich etwas unsicher.

00:09:36: irgendwie sind sie bei den Expressionisten gelandet.

00:09:38: Das ist aber sehr schnell verschwunden.

00:09:41: Dann haben meine Mutter und mein Vater quasi den Surrealismus entdeckt, auch da oft das kleine Format die Zeichnung.

00:09:51: Manchmal auch Künstler, die nicht nur die ganz großen Namen getragen haben, Hollagen gekauft aber eben auch eigene Schwerpunkte gesetzt, die sich sozusagen unter Serialismus, was ja sowieso schwierig ist, subsumieren.

00:10:12: Meine Eltern haben eine fantastische wirklich fantastische Clésamlung aufgebaut die hier auch im Museum zu sehen ist.

00:10:21: Es fügt sich total ein weil eclé ist ja auch fantastisch und lustig teilweise und so aber kein Mensch käme eigentlich auf die Ideen unter die Serialisten zu subsumiren.

00:10:32: Aber es passt.

00:10:35: Insofern hat mein Vater wirklich die Sammeln fortgeführt und er konnte es dadurch, dass er mit dem Erbten Geld sehr erfolgreich an der Börse spekuliert hat.

00:10:48: Damals war das auch einfacher und übersichtlicher als heute glaube ich nicht so schnell.

00:10:56: Dadurch musste er auch nicht in einen wie man so schön sagt vernünftigen Beruf einsteigen weil nämlich Chemiker.

00:11:02: Und er war genauso mathematisch talentiert wie sein Großvater und fing dann auch völlig ohne Vorbildung mit dem Sammeln an.

00:11:11: Auch das ist eine Parallele, die interessant ist einfach.

00:11:16: Jetzt kommen wir langsam schon zu Ihnen, Frau Schraub.

00:11:21: Sie sind demnach mit Kunst aufgewachsen?

00:11:24: Sie erinnern sicherlich gar nicht ne Zeit wo es nicht um Kunst ging oder wo Kunst gar keine Rolle gespätert hat oder gab's auch solche Inselen ...

00:11:32: Ja, ich bin in dem Sinne damit auch gewachsen.

00:11:35: Dass ich halt im Haus auch gewachsen bin, indem ohne Ende Bilder hingen und wo es immer um Kunst ging.

00:11:42: eigentlich aber auf der anderen Seite.

00:11:45: Ich bin aufgewachsen in Hamburg genau und da hatten meine Eltern dann ein haus gekauft.

00:11:50: Da war ich glaube ich sechs Jahre alt und da ging das wenn so richtig

00:11:54: los

00:11:56: als einzig Kind.

00:11:58: Insofern bin ich damit aufgewachsen.

00:12:01: Aber wie das so ist, wenn man mit etwas aufwächst?

00:12:06: Klar, ich bin mit den Eltern viel verreist und durch die Museen geschleift worden oder durch die Galerien.

00:12:13: Das nimmt man quasi so hin.

00:12:15: Wenn jemand Hunde züchtet, dann nehmen die Kinder hin, was vermutlich da ein Hunde

00:12:20: sind.".

00:12:21: Da gibt's kein Initiationsgespräch.

00:12:23: Jetzt erklär ich dir mal,

00:12:24: was Kunst ist?

00:12:25: Nein überhaupt nicht natürlich.

00:12:27: Es war einfach selbstverständlich und mein Vater hat auch nicht viel über Kunst gesprochen.

00:12:31: Interessant!

00:12:32: Also er hat auch oft gar nicht gesagt dass er etwas gekauft hat.

00:12:36: dann hing wieder irgendwas zur Probe an der Wand.

00:12:38: und also auch wenn ich älter war und ich habe dann ja woanders studiert und nach Hause gekommen bin kann es vorkommen das da Wenn Margaret hing, ja auch zur Kenntnis genommen muss ich mal sagen.

00:12:51: Und natürlich war es so je älter ich wurde.

00:12:57: So nach der Pubertät habe ich angefangen vorsichtig darüber nachzudenken und es hat mich total gegruselt... gar nicht mal vor der Verantwortung.

00:13:08: Da habe ich noch gar nicht gedacht, aber davor so viel Geld oder soviel Werte irgendwann mal zu besitzen?

00:13:14: Ich hab das vollkommen weggestrichen und bin dann sozusagen in das Gegenteil eingestiegen.

00:13:19: Ich wollte gar nichts haben und wollte nur ... weiß ich nicht... dass was andere mitschlüte.

00:13:25: Wir haben dann Wohngemeinschaften gegründet auf dem Land.

00:13:28: Und dann wollte ich nichts damit zu tun haben!

00:13:34: Jetzt nicht offensiv, dass es darüber wirklich Streit gab und meine Eltern haben mich halt gelassen.

00:13:40: Es gab eigentlich kaum Gespräche wo's mal darum ging was damit passiert Und das lag bestimmt auch daran Dass mein Vater ziemlich konfliktscheu war.

00:13:52: also dem war solange alles irgendwie so wie man in Hamburg sagt suche läuft.

00:13:57: Ja

00:13:57: da war der sehr zufrieden ein wahnsinnig guter Gasgeber usw.

00:14:02: Aber auf Streit hatte er eigentlich keine Lust.

00:14:05: Also natürlich gab bei uns auch dann politische Diskussionen und so weiter, aber alles irgendwie nicht im Sinne von wirklichem Streit.

00:14:13: War das denn anders als bei ihrem Orgosvater seinem Großvater?

00:14:17: War das mehr ein offenes Haus oder...?

00:14:20: Das war ein offnes Haus!

00:14:21: Und wir hatten auch... was heißt wir?

00:14:24: Meine Eltern hatten eben auch einen Freundeskreis teilweise noch aus dem Studium meiner Mutter.

00:14:29: die war schon mehr mit der Kunst, aber nicht mit der Kursgeschichte.

00:14:33: Die war begabte Grafikerin und mein Vater eben aus dem Chemiestudium hatten die Zeit ihres Lebens bis sie so nacheinander gestorben sind Freunde, die eigentlich mit der kunst gar nichts zu tun hatten.

00:14:46: Die haben das alles so gutiert und mitgenommen.

00:14:49: Ein Margrette?

00:14:50: Ja waren aber eben gar nicht jetzt irgendwie schon gar nicht Sammler oder so.

00:14:56: Und deswegen war der Freundeskreis sehr offen.

00:14:58: Der wurde dann manchmal gemixt Kunstfreundeskreis oder mit den, wenn es noch spezieller war.

00:15:04: Kunsthalle Hamburg war sehr involviert oder bestimmte Galerien, Galaristen und so.

00:15:11: Also das war ein offenes Haus, das kann man so sagen.

00:15:14: Aber eben kein offizielles Haus.

00:15:16: Es wurde nicht das Sammeln zelebriert sondern das war da.

00:15:19: Ja ist ja auch sehr hamburgisch.

00:15:21: Das ist ja

00:15:21: hamburgische.

00:15:23: Stimmt genau!

00:15:25: Jetzt sind sie Studenten haben Soziologie einerseits, aber dann eben auch Kunstgeschichte studiert.

00:15:32: Ja ich habe ganz schön viel Fächer studiert oder angefangen zu studieren ja, Soziologie und vor allem Psychologie und hab dann im Nebenfach-Kurzgeschichte von Anfang an studiert... Dann doch!

00:15:47: Und ja, weil ich ehrlich bin war das zur Befriedung der Eltern, dass Kind studiert und lass es studieren.

00:15:53: Das ist

00:15:53: ein guter Grund,

00:15:54: ja?

00:15:54: Es ist ja auch ein Grund.

00:15:57: Das habe ich in Göttingen angefangen, tatsächlich bei Professor Getkins der ein sehr strenger Lehrmeister war und heutzutage sind wir gut bekannt.

00:16:11: Aber es hat mich auch gelangweilt nicht etwa wegen Herrn Getkins sondern weil das Kurzgeschichtsstudium einfach mit den Dias im dunkler Wand und man hatte kaum Und im Hinteran ist mir das auch gefallen.

00:16:23: Man hatte halt keinen Kontakt zu den Objekten und zu Hause bin ich damit aufgewachsen, da stand alles rum.

00:16:28: Das war sehr viel einfacher und sehr viel anschaulicher.

00:16:32: Und man lernt eben – das ist mein Glaube – eigentlich das Sehen nur an den Originalobjekten.

00:16:41: Du kannst an einer noch so guten Abbildung von der Grafik nicht das Papier spüren oder die Druckrate, oder weiß ich nicht meinetwegen auch eine Verschmutzung.

00:16:49: Oder bei Ölbildern auch man sieht die Oberfläche nicht, man sieht ihre Reflexion und das lernt man tatsächlich nur wenn man sehr viel guckt eigentlich auch ohne Hintergrund.

00:17:01: es muss ein irgendwie interessieren

00:17:05: Sie hattest dann ja offenbar irgendwann wieder.

00:17:07: Ja, ja

00:17:08: ... Gab es da einen Punkt oder eine Entwicklung?

00:17:11: Oder sind sie morgens aufgewacht und haben gemerkt mir fehlt das?

00:17:15: Nee so nicht.

00:17:17: aber als wir die Stiftung gegründet haben vor dem Tode meines Vaters, da habe ich schon gewusst okay das mache ich dass ist auch mein Ding.

00:17:25: vielleicht war ich auch froh jetzt ne Aufgabe zu haben weil ich war ja doch schon ziemlich alt und hab eigentlich wirklich nur herumgejobbt und merkwürdige Dinge gemacht.

00:17:36: Zum Beispiel ... Ich sag,

00:17:38: was weiß ich in Cafés gedorbt?

00:17:40: Ich hab ziemlich lang Kinder Freizeiten betreut... Hat sich

00:17:45: so ergeben halt.

00:17:46: Das hat sich so ergämen!

00:17:47: Ich wollte auch nichts anderes.

00:17:49: Dann habe ich meine kleine Ausbildung bei Christis gemacht in London.

00:17:53: Das hatte schon ein bisschen Schub gegeben weil das war ganz lustig da muss man eine Einführung, damit sie einen überhaupt nehmen Unendlich viel Postkarten mit Abbildungen gezeigt von Bildern.

00:18:07: Und da kam es dann eben überhaupt nicht drauf ran, dass man jetzt wusste das ist jetzt ein weiß ich nicht Bräugel oder einen Koning oder keine Ahnung sondern man muss es einschätzen können was es sein könnte.

00:18:18: und das konnte ich also.

00:18:20: aber das konnte Ich eben aus dem Steg rein

00:18:22: Was es sein könnte, preislich?

00:18:25: Das hat gar nichts damit.

00:18:26: Man könnte dann sagen mann das könnte sechziger Jahre sein und so eine Einordnung.

00:18:32: Das erinnere ich noch, das war ganz lustig.

00:18:35: Haben Sie offenbar bei sehr gut gemacht dann?

00:18:37: Ich hatte keine Ahnung ob's sehr gut aber jedenfalls haben sie gesagt los können zu kommen zu dem Kurs Und zwar schon interessant weil man einfach auch wieder wahnsinnig viel gesehen hat also von einem Museum in London zum nächsten in die Landhäuser und was weiß

00:18:53: ich.

00:18:55: Das habe ich aber tatsächlich so ein bisschen auch um die Eltern zu beruhigen gemacht, weil sie haben natürlich irgendwann gesehen das Kind, das schwimmt jetzt doch so ein Bisschen.

00:19:07: Ich wollte eigentlich immer in einer Galerie arbeiten bis ich mal so einen Galeriebetrieb mitbekommen habe die ja sehr gute Arbeit machen und so weiter.

00:19:14: Aber ich hätte mich zu Tode gelangt, weil das ist aber irgendwie auch ein Luxus, sowas sagen zu dürfen, ne?

00:19:20: Weil ... Ich musste das halt nicht.

00:19:22: Ich hab immer ein bisschen Geld selbst verdient und ein bisschen von den Eltern gekriegt.

00:19:26: Und das eigentlich prima, ne!

00:19:28: Das ist das eine zum ... Das andere ist natürlich wenn man ein Einzelkind isst, spürt man einen anderen Druck könnte ich mir denken.

00:19:36: Ja, die haben eben gar keinen Druck gemacht.

00:19:39: Gespürt habe ich erst Okay, als wird das mit der Stiftung angefangen.

00:19:43: Aber da war ich dann auch wirklich dabei und... Das war eigentlich sehr schön!

00:19:48: Auch problemlos.

00:19:50: Nur dann ist mein Vater gestorben und dann stand ich eigentlich... Da steht drin, dass ich die Stiftungsvorsitzende auf Lebenszeit bin also... Anders gesprochen, ich hab's auf Lebenszeit an den Backen.

00:20:02: Da fühlt man dann den Druck!

00:20:05: Und dann stand ich halt mit dieser großen Anzahl in Bildern und Grafik da... ...und hatte keinen Ort dafür.

00:20:14: aber es ist eine gemeinnützige Stiftung.

00:20:15: Ich musste es zeigen.

00:20:19: Das war eine schwierige Zeit weil da habe ich gemerkt okay das ist jetzt nicht so.

00:20:25: also das ist kein Selbstläufer.

00:20:27: Und dann habe ich kurz versucht es eventuell nach München zu geben, weil Hamburg ging nicht.

00:20:32: Die wollten nicht aus merkwürdigen Gründen.

00:20:37: Sie hatten nicht genug Platz und keine Schubladen.

00:20:39: Also ernsthaft jetzt... Oh!

00:20:42: Und?

00:20:43: Dann wollte ich's eigentlich nach Münchengem, weil der Stiftungssitz ist in München.

00:20:47: Ich bin in Bayern geboren und das war wahrscheinlich auch finanstechnisch.

00:20:51: im Grunde haben wir das in Münchin gemacht Und in dem Moment kam Peter Klaus Schuster, den ja wahrscheinlich die einige noch kennen.

00:21:02: Den ehemaligen Direktor der neuen Nationalgalerie.

00:21:05: Der hatte ja so ein bisschen den Ruf einen Direktor oder Sammler von Sammlern zu sein und er hat sich dann dafür engagiert dass unsere Sammlung einen Vertrag bekommt als Leihgabe und das wir dieses Haus in Charlottenburg gegenüber dem Schloss bespielen können.

00:21:23: Also das habe ich alles und ausschließlich einen Schuss her zu verdanken.

00:21:27: Und dann ging es in den Planungen los, Karotische Architekturausschreibung und dann wurde alles doch ganz wunderbar.

00:21:36: Und in dem Jahr wird er öffnen.

00:21:40: Und seitdem gibt es immer zehn Jahresverträge?

00:21:43: Ja!

00:21:43: Der Nächste läuft jetzt bis mit der Nacht.

00:21:46: Das ist nicht mehr so lange, jetzt wird es auch spannend und ich bin da ganz zuversichtlich dass wir das hinkriegen werden.

00:21:55: Kommen wir vielleicht einmal auf was die Sammlung heute ausmacht?

00:22:01: Was ihre Schwerpunkte heute sind und wie sie da Einfluss nehmen und genommen haben.

00:22:07: Ja jetzt habe ich ja eigentlich erzählt bis zur Stiftungsgründung und dann hab' ich das ganze erstmal ganz still verfolgt.

00:22:15: Ich fand es ganz spannend, hab aber die Kuratoren ihre Arbeit machen lassen, ich hab mich gar nicht eingemischt am Anfang außer dass ich bestimmte Sachen bezahlt habe oder Geld dazugegeben habe oder so, aber auch eigentlich in einem kleineren Umfang.

00:22:29: und dann kam... Königin Zacharias zu uns, der den Detail Scholls abgelöst als Kuratorin und auch da habe ich erstmal so zugeguckt.

00:22:40: Und dann hab' ich aber gemerkt das bringt immer mehr Spaß und wir sind dann so langsam Freundinnen geworden und haben so gemerkt Wir können ganz gut so Dinge zusammenentwickeln und da habe Okay, jetzt kann ich eigentlich auch die Sammlung erweitern.

00:22:56: Ich habe das vorher schon mal aber weiß nicht alle Jahre einmal ein Blatt oder irgend sowas.

00:23:00: Also das war kein Sammeln meinerseits überhaupt nicht.

00:23:03: Eher so eine Pflichterfüllung?

00:23:05: Nee

00:23:05: irgendwie lustig was zu kaufen und dann auch etwas für Zuhause.

00:23:08: Das hatte dann überhaupt nichts mit der Sammlungen zu tun oder mein Mann hat irgendwas gekauft.

00:23:13: Aber da hab' ich gedacht wenn es eigentlich fehlt in dieser Sammlunge meiner Eltern Einiges oder man kann es erweitern einfach.

00:23:22: Und da habe ich dann so richtig Lust gekriegt, das auch zu machen und zwar in einem kleineren Stil also auch viel Grafik, viel Druckgrafik.

00:23:33: aber was mir Spaß macht ist sozusagen nach hinten zu sammeln bis ins Mittelalter hinein Schrägen, merkwürdigen Dinge, Todes und düstere Dinge sehr viel düsterer Dinge.

00:23:47: Sehr viele Code-Star-Stellungen.

00:23:49: Es gibt

00:23:49: einen ganzen Raum in der aktuellen Ausstellung, der dem Tod gewidmet ist.

00:23:53: Ja, genau.

00:23:53: Das kann

00:23:54: ich besonders toll.

00:23:55: Weil es da eben auch wirklich Künstler gibt die natürlich diese Realisten gekannt haben, also fantasievolle... Wie Kubin, Alfred Kubin mit seinen wirklich Spusen-Fantasien teilweise ganz ganz verrückt.

00:24:13: Peter Bräugel die Grafik von Bräuge kennt ja jeder.

00:24:16: die Bilder auch.

00:24:17: da gibt es eben auch Vorbilder James Enzoa oder was mir besonders Spaß bringt Künstler wie Odion Rendon nochmal weiter auszuführen oder eben auch einfach Sachen zu sehen.

00:24:29: also ich koche tatsächlich auch manchmal Dinge durch den Künstler nicht mal kennen.

00:24:34: Wo ich das nur sehe und denke, dass passt!

00:24:38: Ist das ein Gefühl oder ist es einen Sinn für ein Mosaik was man zusammensetzt?

00:24:44: Das ist eigentlich gar nicht so schlecht.

00:24:46: dieses Bildes sind sinnführende ein Mosaic und vielleicht ist es auch in dem Sinne ein gutes Bild weil wenn ich zum Beispiel eine Bräugegrafik kaufe irgendwas aus den sieben Todsünden weiß ich zwar, wie ein gut erhaltenes Blatt aussehen muss.

00:25:04: Aber es ist nicht die Priorität, wäre jetzt ein ausgefuchster Grafik-Sammler dann viel mehr Auswahlkriterien.

00:25:14: Dann wäre wirklich das Alter, wer hat's gedruckt?

00:25:17: Wann ist es publiziert worden?

00:25:19: Wie ist der Erhalt?

00:25:21: Welches Stadium bei Druckgrafik und so... Und das interessiert mich nicht so sehr, wie das Sygee was dargestellt worden ist.

00:25:29: Die ganzen Dinge, die ich aufgezählt habe sind auch etwas um die ich weiß.

00:25:34: Aber ich kann nicht die Energie haben das alles nachzuforschen.

00:25:38: Also es geht eben eher ums CG, um das Puzzleteil was da noch reinpassen würde.

00:25:44: Vielleicht auch irgendwie mal was ganz Abseitiges und das bringt total Spaß.

00:25:48: Und möglich ist mir allerdings tatsächlich nur geworden dadurch dass ich mich entschieden habe eine Afrika Skulpturensammlung, die meine Eltern noch im höheren Alter in den späten neunzigern angelegt haben und die ganz fantastisch ist.

00:26:03: Und die auch publiziert worden.

00:26:07: Die aber bei mir immer nur im Depot stand.

00:26:10: Diese Sammlung habe ich im Frühjahr zwanzig vierundzwanzig verkauft relativ gut bei Christis und den erlösst, den stelle ich eben der Stiftung zur Verfügung.

00:26:22: Das ist eigentlich der große Befreiungsschlag und das ist für mich auch sehr wichtig, weil wir können jetzt hier Ausstellungen machen.

00:26:28: Wir kriegen einen Ausstellungsbudget, dass schon von Anfang an immer eigentlich zu niedrig war aber immerhin hatten wir eins und haben ja auch eine sehr gute Ausstellung gemacht.

00:26:38: Aber jetzt können wir ein bisschen freier verfügen.

00:26:40: Jetzt können wir Kataloge machen wo sonst kein Budget für Katalobe wäre.

00:26:44: Wir können ein bisschen mehr Werbung machen, wo früher weniger Budget für war.

00:26:49: Wir veranstalten seit drei Jahren Oder schon vier.

00:26:53: Ein Filmprogramm ohne Eintritt, also wo jeder kommen kann was immer ein bisschen thematisch zu den großen Ausstellungen gestaltet wird das auch sehr schön und wirklich angenommen wird.

00:27:07: Ja und lauter solche Sachen können wir jetzt machen.

00:27:09: Wir können mal eine Dienstreise mehr machen irgendwo hin und das bringt natürlich jetzt auch hier im Museum allen Beteiligten mehr Spaß.

00:27:19: Und ich kann eine Mitarbeiterin mitfinanzieren von der Stiftung her, sodass wir auch ein bisschen mehr Personal haben.

00:27:27: Weil das ist Art beschränkt in den Museen und großes Problem.

00:27:32: Wie viele Ausstellungen gibt es im Jahr?

00:27:35: Wir machen immer eine große und dann machen wir einen oder zwei Zwischenausstellungen.

00:27:40: Das sind kleinere Geschichten die nicht unbedingt mit unserer Sammlung zu tun haben aber so ein bisschen darum... gehängt werden.

00:27:48: Und sie haben mal mehr oder mal weniger damit zu tun.

00:27:53: manchmal stellen wir auch einzelne Künstler vor, wo wir das gerne haben.

00:27:57: Das machen wir zum Beispiel jetzt.

00:27:59: im Juli eröffnen wir eine kleine Ausstellung von zwei Künstlern die gleichzeitig den Aufbau unserer Ausstellungen immer betreuen und mitmachen.

00:28:09: Wie heißen die?

00:28:11: Das ist Torno und Rode Die startet im Julii.

00:28:14: Dann planen wir diese große düstere im Schatten des Surrealismus Ausstellungen im Dezember.

00:28:20: Und darauf folgend ist in der Pipeline eine wahrscheinlich sehr schön werden, eine kleinere Ausstellung über Max Klinger und die Handschuhfolge, die ja auch sehr psychologisch ist.

00:28:34: Mein Vater hat damals die Originalzeichnung für diese Folge von Max Klingen gekauft, die bei uns eigentlich fast immer zu seht ist.

00:28:43: Und um diesen Handschuh herum wird es eine kleine Ausstellung geben.

00:28:48: Wie oft ergänzt Sie Ihre Sammlung?

00:28:51: Also wie viel kaufen Sie im Jahr?

00:28:54: Weil ich das ja noch nicht so furchtbar viele Jahre mache, kann ich da keine Schnitzel geben aber letztes Jahr habe ich vielleicht zwanzig dreißig.

00:29:03: Wie ist denn das eigentlich mit Kunst im privaten Raum für sie?

00:29:08: Ja, das ist ja wie hier.

00:29:09: Für mich ist es... Das ist ja auch ein wahnsinnes Privileg keinen Unterschied.

00:29:14: und die Ausstellung, die jetzt zu Ende gegangen sind Möglichkeiten einer Insel war ja komplett aus meinem privaten Besitz.

00:29:21: also dass was an mich noch von der Erbschaft vom Urgroßvater übergekommen ist bis zu den Sachen, die ich vor meinem Vater geerbt habe, die nicht oder noch nicht in der Stiftung sind und die Dinge, die sich selbst für die Stiftungen erworben haben in den letzten, sagen wir mal drei Jahren.

00:29:40: So hat sich diese Ausstellung zusammengesetzt und die ist ja da, wenn sie nach dem Zuhause gefragt haben, die kommt jetzt sozusagen wieder nach Hause nicht nur ins Depot.

00:29:52: also bei uns zu Hause sieht es wild aus wie Wände sind leer.

00:29:56: Und ja, jetzt muss ich mir sozusagen kurz zu Hause eine neue Hängung überlegen.

00:30:01: Das

00:30:01: machen Sie dann?

00:30:02: Ja das wird nicht dann wieder eins zu eins wie vorher

00:30:05: war?

00:30:05: Nee, das ist ja langweilig.

00:30:07: Es ist auch so viel dazu gekommen.

00:30:10: Was wünschen sie sich für die Zukunft Ihrer Sammlung?

00:30:14: Für die Zukunft wünsche ich mir wirklich, dass die Sammlung also alles was in der Stiftung ist und was ich in die Stiftungen einbrechende.

00:30:23: Dass das wirklich zusammengehalten wird und im Kontext auch weiter gezeigt werden kann natürlich nicht immer alles aber es ist immer weiter.

00:30:33: Kuratoren und Museumsleute und Entscheider gibt sich weiterhin dafür interessieren für Diese Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts.

00:30:45: Das ist wirklich mein großer Wunsch, dass es weiter bei den staatlichen Museen bleibt aber das es auf jeden Fall nicht zerflettert wird.

00:30:52: Ja jetzt Frau Scharf kommen wir auch schon zu den letzten beiden Fragen die wir ja jedem Gast in diesem Podcast stellen so auch ihnen.

00:31:03: beide sind wahrscheinlich für sie besonders schwer oder besonders leicht zu beantworten als jemand der unmittelbar mit Beidem zu tun hat.

00:31:10: Welches ist hier Lieblingsmuseum?

00:31:13: Das sind wirklich, das sind so Fragen.

00:31:15: Aber ich habe tatsächlich zwei oder drei sogar die ich toll finde und sie sind alle in Paris.

00:31:20: Okay.

00:31:20: Das Museum Gustave Moreau.

00:31:23: Okay!

00:31:24: Es ist ja sein Atelier gewesen und es ist so privat und so... ...es ist einfach toll da hinzugehen.

00:31:30: Und genauso ist es eigentlich mit dem Délacroix, wo ich lange nicht war.

00:31:36: Ich hoffe, es ist noch so.

00:31:37: Es war mal in einem Garten Und dann gibt's immer noch das Musee Jackar.

00:31:43: Heißt es eigentlich so?

00:31:45: Jackmar heißt das, wo die tolle Ausstellungen machen.

00:31:50: Alles drei Tipps, die noch keiner gesagt hatte.

00:31:52: Das ist schön!

00:31:54: Man muss sie so ein bisschen suchen in Paris aber das ist kein Problem.

00:31:59: Dann kommen wir jetzt zu allerletzten Frage.

00:32:00: Frau Schafen ich schenke Ihnen einen Kunstwerk.

00:32:04: Sie können sich jedes aussuchen was es auf dieser Welt gibt.

00:32:08: Welches nehmen Sie?

00:32:11: Das ist sehr schwierig.

00:32:12: Ich habe kurz darüber nachgedacht und so weiter, dann habe ich gedacht, worüber wir schon gesprochen haben über den Boja im Sand versinkende Hund.

00:32:22: Dann habe ich mir wirklich überlegt das könnte ich nicht ertragen an der Wand zu haben.

00:32:26: Okay!

00:32:27: Ich würde mir wahrscheinlich das absolute Gegenteil davon wünschen und zwar ein stille Leben von Scharder Und am besten die Erdbeeren.

00:32:37: Stimmt, das ist wirklich genau das Gegenteil von einem leidenden Hund.

00:32:41: Ja, genau.

00:32:42: Vorschaf!

00:32:43: Ich danke Ihnen für das schöne Gespräch.

00:32:45: Ja ich danke auch, dass sich das machen durfte.

00:32:48: und noch einen schönen heißen Sommer.

00:32:50: Der Sommer ist heiß und wird es wahrscheinlich auch bleiben.

00:32:53: Also hier unbedingt zu scharf gestern.

00:32:55: Hier herrschen Himmelschertemperaturen

00:32:57: gerade über solche

00:32:58: Wetter.

00:33:01: Das war Folge hundredfünfundreißig von Diesoch zu sehen.

00:33:04: Wir danken Fuss zu hören, freuen uns schon wieder auf unsere nächsten Gäste und auf Sie.

00:33:08: Und zwar nach einer kleinen Sommerpause!

00:33:11: Am neunzwanzigsten August sind wir mit unserer neuen Folge zurück – so lange wünschen wir Ihnen einen wundervollen Sommer!

Über diesen Podcast

Grisebach fühlt sich neben dem klassischen Kunsthandel mit Bildern stets auch dem Auftrag verpflichtet, Kultur zu vermitteln und Diskurse zu fördern. Es dreht sich hier nicht ausschließlich um die Kunst an sich, sondern immer auch um die Geschichten dahinter.

Und genau damit befasst sich der neue Grisebach Podcast.

Wir sprechen mit berühmten Malerinnen, Musikern und Autorinnen - und allen anderen, die etwas in oder über die Kunst zu sagen haben.

Es wird um die Bilder gehen, die unsere Leben prägen. Die uns inspirieren oder verfolgen. Die uns glücklich machen können oder andächtig. Solche, die im Museum hängen. Solche, die vor unserem geistigen Auge entstanden sind. Erinnerungen, Gemälde, Skizzen, Schnappschüsse, Plattencover, Gifs,– Hauptsache, sie haben uns anders auf die Welt sehen lassen.

Credits
Redaktion und Moderation: Rebecca Casati
Schnitt: Juliane Fritz
Titelmelodie: Dagobert
Cover: Selina Pavel

von und mit Rebecca Casati

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